Unfaire Handelsvorteile: Merkels alternative Fakten

Die neue US-Regierung wirft der Bundesregierung vor, sich über einen dauerhaft niedrigen Eurokurs unfaire Handelsvorteile verschafft zu haben. Kanzlerin Merkel weist das mehr oder weniger empört zurück. Sie betonte die Unabhängigkeit der EZB und verwies darüber hinaus auf die Existenz fairer Wettbewerbsbedingungen. Ein interessanter Vorgang, der die Frage aufwirft, wer hier noch alternative Fakten zu vermitteln versucht.

Zunächst einmal liegt Trumps Chef-Wirtschaftsberater Peter Navarro mit seiner Analyse gar nicht so verkehrt. Der niedrige Eurokurs nutzt der deutschen Exportwirtschaft. Er trägt dazu bei, dass Deutschland im abgelaufenen Jahr mit rund 270 Mrd. Euro schon wieder einen riesigen Leistungsbilanzüberschuss erzielen wird. Das entspricht knapp 9 Prozent der….

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