Operation Schulz

Lässt man die Ereignisse der letzten Woche Revue passieren, erweist sich die Rochade an der Spitze der SPD als sorgfältig vorbereitete Operation.

Am Dienstag wurde überraschend bekannt, dass der bisherige Vorsitzende des Europaparlaments Martin Schulz als Kanzlerkandidat der SPD in den Bundestagswahlkampf ziehen wird und den Parteivorsitz von Sigmar Gabriel übernimmt, der seinerseits als Nachfolger des designierten Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier vom Wirtschafts- ins Außenministerium wechselt.

Regierungsnahe Journalisten haben sich viel Mühe gegeben, diesen Wechsel als persönlichen, spontanen Beschluss Gabriels darzustellen. So behauptet der Spiegel, Gabriel habe sich erst am vergangenen Samstag zum Verzicht auf die Kanzlerkandidatur entschieden und alle anderen überrascht…..

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