Studie beweist: Kiffen macht schizophren

Erstmals wurde nachgewiesen, dass Kiffen schizophren macht. (Symbolbild)

Erstmals wurde nachgewiesen, dass Kiffen schizophren macht. (Symbolbild) © AP/Pawel Dwulit

Kiffen erhöht tatsächlich das Risiko, an Schizophrenie zu erkranken. Eine internationale Studie mit Beteiligung von Lausanner Forschern weist einen ursächlichen Zusammenhang nach.
 

Epidemiologische Daten aus über 40 Jahren haben bereits stark darauf hingewiesen, dass ein Zusammenhang zwischen Cannabis und dem Schizophrenierisiko besteht – auch abhängig von der Dosis. Aber bisher konnte keine Studie nachweisen, dass Kiffen direkt für das Auftreten der Krankheit verantwortlich war.

Dies ist nun aber mit einer neuen Untersuchung gelungen, an der das Universitätsspital Lausanne (CHUV) beteiligt war. Die Studie basiert auf einer Methode, die als «Mendelsche Randomisierung» bezeichnet wird. Damit lässt sich der Einfluss eines Risikofaktors – in diesem Fall Canabiskonsum – auf das Auftreten von Krankheiten – hier….

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