Die Ukraine am Rande einer Katastrophe

Wegen fehlender Finanzierung seitens Gesundheitsminsiteriums unter der Leitung der aus Kananda stammenden Ministerin Suprun droht die Schließung von führenden medizinischen Zentren.

Інститут туберкульозу на межі закриття. Це гуманітарна катастрофа – Ю.ФещенкоЮрій Фещенко

Die Ärtzte des Schalimow-Instituts (Klinik), in dem jahrzentelang erflogreich Nieren und Leber verpflanzt werden, berichten von Nichtzahlung von Löhnen. Die Klinik wird lediglich zu 10% finanziert.
In Kiew ist es längst zum Alltag geworden, dass die Mütter, die aus verschiedenen Regionen der Ukraine zur Behandlung ihrer Kinder in die Hauptstadt gekommen sind, in den Sozialnetzen verzweifelt um die Hilfe bitten oder gar in der U-Bahn betteln.

 

In der gleichen Situation ist das Institut für Tuberkulose in Kiew. Sein Direktor, Akademiker Jurij Feschtschenko spricht von einer humanitären Katastrophe: „In diesem Jahr haben wir keine staatliche Finanzierung für Medikamente und Verpfegung von Patienten bekommen. Die Unterfinanzierung des Lohnfonds beträgt 80%“.
Das Institut nimmt keine Patienten mehr auf.
Vor kurzem kam es zu Massenprotesten in Kosatin und Schargorod (Gebiet Vinniza), wo auf Anordnung des Gesundheitsminsterium die Krankenhäuser geschlossen werden. Die lokalen Medien berichten von einem „Maidan“ dort. Im November des vorigen Jahres fanden gleiche Proteste in Ternopil (Westukraine) statt.

Quellen: 1,2,3,4

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