Hintergrund: Wer 2017 vom Terror verschont bleibt

Das neue Jahr war keine zwei Stunden alt, da gab es in Istanbul den ersten Anschlag mit 40 Toten.  Obwohl manche „noch viel mehr“ erwartet hatten und einige sich gar wundern, dass der „Großterror“ bislang ausbleibt, kann man nicht gerade von ruhigen Zeiten sprechen. Es stimmt zwar, dass nirgends auch nur entfernt die „richtige Katastrophe“ vom Format eines 9/11 losbricht, doch dafür reißt der Strom an „kleinen“ Impacts nicht ab. Der Terror wird damit zu einem permanenten Hintergrundrauschen, dass zwar (zumindest in Deutschland) keine echte Angst oder Panik verbreitet, sich dafür aber als subtiler Stressfaktor ins Alltagsleben einschleicht.

Und ganz zufällig passt diese „klein aber permanent“ Drohkulisse auch viel besser in die politische Mainstreamagenda als das Szenario von großen, aber seltenen Ereignissen. Dazu gleich mehr, zunächst kommen wir nochmals….

Kommentare sind geschlossen.