Ms. Aung San Suu Ky hat es die Sprache verschlagen

Aung San Suu Kyi: 1991 Friedensnobelpreisträgerin – und heute?
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In Burma regiert eine Friedensnobelpreisträgerin, aber die muslimischen Rohingyas werden weiterhin brutal verfolgt.

Die muslimischen Rohingyas in Burma (Myanmar) werden seit Jahrzehnten verfolgt, aber ihr Leiden liefert selten Schlagzeilen für die internationalen Medien. Auch nicht, seitdem das Land von der im Westen verehrten Demokratie-Ikone Aung San Suu Kyi, Friedensnobelpreisträgerin 1991, regiert wird. 2015, vor der Wahl nach rund fünfzig Jahren Militärdiktatur, stand Myanmar im Fokus der internationalen Medien. Aber was die Rohingyas betrifft, beschied Suu Kyi Journalisten schlicht, man solle die Gefahr «nicht übertreiben». Aus dem Mund einer im Westen als «moralische Instanz» verehrten Kämpferin gegen die Militär-Diktatur, die selbst….

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