Die türkische Syrienpolitik liegt in Trümmern

Mardin, eine multikulturelle türkische Stadt mit Blick nach Syrien und bis in den Irak© taduanka

Nach dem Fall von Aleppo liegt nun auch die türkische Syrienpolitik in Trümmern. Der Traum von einer neo-osmanischen, imperialen Welt, die den ganzen Nahosten und Zentralasien umfassen würde, scheint ausgeträumt. In Ankaras Führungsriege macht sich nun Angst vor einer neuen Flüchtlingswelle breit, auch auch Entschlossenheit, ein kurdisches, autonomes Gebilde in Nordsyrien mit allen Mitteln zu verhindern.

»Meine Herren! Wir sind das mächtigste Land der Region. Ohne die Zustimmung der Türkei kann im Nahen Osten nichts diskutiert geschweige denn verändert werden». Das erklärte der türkische Ex-Aussenminister Ahmet Davutoglu, als er Anfang 2010 rund 200 türkische Botschafter aus aller Welt in die südostliche Stadt Mardin kommen liess, um…..

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