Der fatalste Anschlag auf eine Kirche in Ägypten

Der folgenreichste Anschlag auf die christliche Minderheit in Ägypten fand am Sonntag, dem 11. Dezember 2016, statt. Die Kirche war voll, als sich die Gläubigen in der Kirche St. Peter und Paul in Kairo zum Sonntagsgottesdienst versammelt hatten. Da detonierte die Bombe. Mindestens 27 Gottesdienstbesucher, meist Frauen und Kinder, wurden dabei getötet, 65 schwer verletzt. Der Zustand zahlreicher Verletzter ist noch kritisch, so dass sich die Zahl der Toten weiter erhöhen kann.

Wie immer, sagen Zeugen, waren die staatlichen Sicherheitskräfte nicht da und ist die Polizei nach der Explosion erst mit übermässiger Verzögerung vor Ort erschienen. Ersten Ermittlungen zufolge wurde die Bombe in einer Handtasche in die Kirche gebracht und unter einer der hinteren Bänke im für Frauen reservierten Bereich deponiert.

Verstümmelte Leichen bedeckten den Boden der Kathedrale. „Ich habe auf den Bänken viele Tote gesehen, viele von ihnen Frauen. Es war ein schrecklicher Anblick“, so….

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