Die Pipeline vom Paradeplatz

Die Schweizer Grossbanken sind unschlagbar, wenn es darum geht, in schöne Worte zu fassen, wie sehr sie sich doch an die höchsten ethischen Standards halten, den Umwelt- und Klimaschutz achten, die Menschenrechte respektieren und Korruption bekämpfen. Doch nur allzu oft werden diese Grundsätze schamlos ignoriert. So hat etwa die Credit Suisse 2013 zwei Staatsunternehmen Moçambiques Kredite in Milliardenhöhe gegeben und dabei offensichtlich sämtliche Sorgfaltspflichten verletzt.

Ein anderes Beispiel, das gerade Schlagzeilen macht, ist die Dakota Access Pipeline (DAPL). An drei der vier involvierten Firmen, die diese Erdölleitung bauen lassen, halten die UBS und Credit Suisse Aktien im Wert von mehreren Hundert Millionen Franken. Darüber hinaus haben sie ihnen auch Kredite im Umfang von je 340 Millionen Franken gewährt. Organisationen wie Greenpeace und die Gesellschaft für bedrohte Völker fordern den….

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