Montenegro auf dem Weg in die NATO – eine Gefahr für den Frieden

Milo Djukanovic beim Shake-hands mit US-Aussenminister John Kerry bei der Unterzeichnung des Beitrittsprotokolls am 19. Mai 2016 in Brüssel. (Bild: Wikipedia Commons)

Milo Djukanovic beim Shake-hands mit US-Aussenminister John Kerry bei der Unterzeichnung des Beitrittsprotokolls am 19. Mai 2016 in Brüssel. (Bild: Wikipedia Commons)

Wenn alles wie geplant läuft, wird Montenegro im Frühjahr 2017 Mitglied der NATO. Warum soll das kleine, von Konflikten heimgesuchte Land überhaupt Mitglied des Verteidigungsbündnisses werden? An seiner Mini-Armee von 2000 Mann, die es in die Ehe bringt, kann es nicht liegen.

 

Der Kern der NATO ist der Verteidigungsfall. Er tritt ein, wenn ein Mitglied angegriffen wird und die anderen Staaten zur gemeinsamen Verteidigung verpflichtet. Das war vielleicht bei der Gründung der NATO 1949 sinnvoll, als es darum ging, auch schwächere westliche Länder vor sowjetischer Aggression zu schützen. Der strategische Grundgedanke der NATO ist die Abschreckung: Auch kleinere Übergriffe können zu….

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