Kissinger – Trump ist niemanden verpflichtet

Der chinesische Präsident Xi Jinping hat Henry Kissinger nach Peking eingeladen, um von ihm zu erfahren, wie Donald Trump wirklich tickt und was seine zukünftige Politik gegenüber China sein wird. Der 93-jährige ehemalige amerikanische Aussenminister hat eine lange Beziehung zu China, angefangen 1972 als er für Präsident Richard Nixon die Normalisierung der diplomatischen Beziehungen einleitete. Höhepunkt der „Ping-Pong“ genannten Diplomatie war der Staatsbesuch von Nixon am 21. Februar 1972 in Peking und die Gespräche die er mit Mao Zedong führte. Dabei wurde vereinbart, dass die USA ihre Truppen aus der Republik China (Taiwan) abziehen. Die chinesische Führung betrachtet Kissinger als alten Freund Chinas, der mindestens 80 Mal das Land seit seiner „Geheimmission“ 1972 besucht hat. Am vergangenen Freitag traf sich Kissinger mit der chinesischen Staatsführung, denn sie will wissen, wird die neue US-Regierung auf Konfrontation gehen, was den Handel und die territorialen Streitigkeiten betrifft, so wie Trump es während des Wahlkampfes versprochen hat?
Kissinger und Trump hatten sich vor zwei Wochen kurz in Manhattan getroffen, was aber genau besprochen wurde….

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