„Die Manipulation von Denken und Handeln ist zur treibenden Kraft der IT-Entwicklung geworden“

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In unserer technologisierten Gesellschaft untergraben unsichtbare Systeme zunehmend die individuelle Selbst- und demokratische Mitbestimmung. Das ist kein Zufall, sondern explizit so gewollt: Die Wirtschaft „erzieht“ sich ihre Kunden, der Staat sich seine Bürger. So ist die Manipulation von Denken und Handeln längst zur treibenden Kraft der IT-Entwicklung geworden und verkommt die Technik, die uns das Leben erleichtern sollte, mehr und mehr zur Instanz der totalen Kontrolle über uns. Eine Entwicklung, die die Informatikerinnen und Informatiker für Frieden und gesellschaftliche Verantwortung nicht hinnehmen wollen. „Versteckte Informationstechnik ist nicht diskutierbar“, kritisiert Rainer Rehak, einer der Organisatoren der diesbezüglichen Jahreskonferenz, im Interview mit Jens Wernicke.

Wernicke: Herr Rehak, Sie sind im Vorstand des FIfF, dem Forum InformatikerInnen für Frieden und gesellschaftliche Verantwortung, und dieses Jahr Mit-Organisator der 16. FIfF-Konferenz, die vom 25. bis 27.11. in Berlin stattfindet und die Gefahren sogenannter „unsichtbarer Systeme“ behandeln wird. Als Informatiker und Informatikerinnen, die sich für Frieden engagieren, postulieren Sie im FifF: „Die Manipulation von Denken und Handeln ist zur treibenden Kraft der IT-Entwicklung geworden.“ Was bitte sind „unsichtbare Systeme“? Und wer bemüht sich um Kontrolle unseres Denkens und Handelns? Mehr....

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