Der Service public und der freigeräumte Markt

Eine Vielzahl von TV-Sendern im Wettbewerb um Marktanteile

Subsidiär» oder «komplementär» soll der Medienmarkt funktionieren, sagen SVP und Verleger. Also als Markt für globale Mediennetze.

Die Krise in der Schweizer Medienwelt ist offenkundig. Peter Wanner, Verleger der AZ Medien, zitiert dazu gerne Umberto Eco: «Die Tageszeitung von heute ist die Wochenzeitung von morgen.» Jacqueline Badran, SP-Nationalrätin und Internet-Unternehmerin formuliert es ein bisschen radikaler: «Die Qualitätszeitungen sterben einen langsamen Tod». Und CVP-Präsident Gerhard Pfister erklärt: «Die SRG gibt es in 20 Jahren nicht mehr.» Mehr noch: Vielleicht, so Pfister, gibt es in 20 Jahren auch keinen Journalismus mehr, wie wir ihn heute kennen.

Libertäre Katastrophenvision

Die Katastrophenvision ist eine Folge der technologischen Revolution. Die Inhalte werden aus der Welt des bedruckten Papiers und der analogen Radio- und Fernsehwelt in die schöne neue Welt der Online-Angebote verschoben. Und weil alle Medienhäuser das zwangsläufig gleichzeitig tun, die Öffentlichen und die Privaten, prallen sie im....

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