Sarkozys libysche Altlasten

Nicolas Sarkozy, früherer Präsident und Bewerber für die Präsidentschaftskandidatur 2017, gesteht am 20. November in Paris seine Niederlage in den Vorwahlen der Partei „Les Républicains“ ein. (Foto: Keystone/AP EPA Pool, Ian Langsdon)
Nicolas Sarkozy, früherer Präsident und Bewerber für die Präsidentschaftskandidatur 2017, gesteht am 20. November in Paris seine Niederlage in den Vorwahlen der Partei „Les Républicains“ ein. (Foto: Keystone/AP EPA Pool, Ian Langsdon)
Frankreichs Ex-Präsident hat ein halbes Dutzend Justizaffären am Hals. Er wollte das Amt noch einmal erobern, weil er dann Immunität genossen hätte. Damit ist es nun vorbei.

Er hebt die Augen, der Körper zuckt – noch mehr als üblich – an allen Ecken und Enden, und die Kiefer scheinen zu bersten, als er zwischen zusammengebissenen Zähnen die Sätze ausspeit : „Was für eine Unwürdigkeit. Ich dachte, wir sind im öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Schämen sie sich nicht?“

So antwortet ein Nicolas Sarkozy auf die Frage eines Fernsehmoderators, was er denn dazu zu sagen habe, dass in der so genannten Libyenaffäre um die mutmassliche Finanzierung seines Präsidentschaftswahlkampfs 2007 durch Ghadafi der langjährige....

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