Trump – Ein geostrategischer Erklärungsversuch

mustreadDie USA haben sich unwahrscheinlicher Weise von TTIP abgewendet, die Briten haben unwahrscheinlicher Weise für den EU-Austritt gestimmt, Trump wurde extrem unwahrscheinlicher Weise Präsidentschaftskandidat und hat noch unwahrscheinlicherer Weise die Wahl gewonnen. Kanzlerin und Außenminister zeigen unwahrscheinlicher Weise offene Feindseligkeit zu einem gewählten US-Präsidenten. Zufälle? Unwahrscheinlich.

Es schien schon sehr, sehr unwahrscheinlich, dass ein unbeherrschter, sexverrückter, arroganter Rassist und Frauenverächter zuerst über ein Dutzend republikanische Konkurrenten aus dem Feld schlagen und dann die Präsidentenwahl gegen die Kandidatin des Establishments gewinnen würde. Und doch ist es passiert. Geholfen haben ihm Wikileaks und - ausweislich einer  von Wikileaks veröffentlichten E-Mail - Clintons Wahlkampfteam, das die Medien bearbeitete, damit sie Trump im Vorwahlkampf der Republikaner als ernstzunehmenden Kandidaten charakterisieren. Außerdem das FBI mit einer Verfahrenseröffnung gegen Clinton kurz vor der Wahl und – manchen Kritikern zufolge  Facebook. Mehr...

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