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Warum hat Donald Trump gewonnen und Hillary Clinton verloren?

Die vernichtende Niederlage Hillary Clintons ist das Ergebnis einer groben
Fehleinschätzung der Demokratischen Partei, die das Ausmaß der Wut der US-Bürger über die sich selbst bedienenden, die einfachen Leute verachtenden Eliten völlig verkannt hat, schreibt Robert Parry.
Im Lauf des Wahlkampfes wurde Hillary Clinton zum Gesicht eines korrupten, arroganten und abgehobenen Establishments, während sich Donald Trump völlig ungerechtfertigt zum
Anwalt der Wut machen konnte, die unter der Oberfläche schon lange in der US-Bevölkerung schwelt.
Ein Präsident Trump, der sich auch noch auf einen Kongress stützen kann, in dem beide Häuser von den Republikanern dominiert werden, ist wirklich zum Fürchten. Trump streitet wie viele Republikaner den Klimawandel ab, will die Steuern für die Reichen senken und die Wall Street und die mächtigen Konzerne noch weniger zügeln – also genau die Politik fortsetzen, die das Chaos angerichtet hat, das gegenwärtig in den USA und in der Welt herrscht.
Außerdem ist Trump, gelinde gesagt, eine problematische Persönlichkeit. Ihm fehlen sowohl die Kenntnisse als auch die Selbstbeherrschung, die man sich nicht nur bei einem Präsidenten, sondern auch schon bei einem Offiziellen mit viel geringerer Verantwortung wünscht. Er ist bisher nur als....

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