SCHACH! - der Dollar-Hegemonie!

Auf ihrem Weg, die Hegemonie des Dollar als Weltreservewährung aufrecht zu erhalten stoßen die USA auf immer mehr Hindernisse. Die letzten Monate haben Schwellenländer nennenswerte Mengen an US-Staatsanleihen verkauft, vor allem Russland und China aber auch Saudi-Arabien. Darüber hinaus haben die Zentralbanken mehrerer Länder enorme Mengen an Gold gekauft, um sich gegen die heftigen Schwankungen des Dollars abzusichern und um ihre Reserven zu diversifizieren. Kurz und knapp: Der weltweite Angriff gegen den Dollar startet erneut mit massiven Verkäufen der US-Staatsschulden und parallel dazu mit kolossalen Einkäufen von Edelmetallen.
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Die Vormachtstellung Washingtons über das weltweite Finanzsystem hat im letzten August einen heftigen Schlag erlitten: Russland, China und Saudi-Arabien haben, nach den offiziellen, kürzlich aktualisierten und veröffentlichten Berichten, US-Staatsanleihen im Wert von 37,9 Mrd $ verkauft [1]. Global sind die weltweiten Investitionen in die öffentlichen Schulden der USA auf ihr niederstes Niveau seit Juli 2012 abgestürzt. Ganz offensichtlich wurde damit die Rolle des Dollar als Weltreservewährung erneut in Frage gestellt.

Bereits 2010 hatte Admiral Michael Mullen, ehemaliger Präsident des US-Generalstabs davor gewarnt, dass die Staatsschulden die Hauptbedrohung für die nationale Sicherheit seines Landes darstellen....

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