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Trump und Russland

Die amerikanischen Wähler haben sich für einen Anti-Establishment-Politiker entschieden. Die amerikanische bzw. westliche Russlandpolitik wird sich ändern.

Beide amerikanischen Präsidentschaftskandidaten waren so unbeliebt, genossen so wenig Vertrauen wie keiner ihrer Vorgänger in den vergangenen Jahrzehnten. Dies hat teilweise mit ihrer Persönlichkeit bzw. ihrer innenpolitischen Agenda zu tun. Aber auch mit ihren außenpolitischen Ansichten, auf die ein Blick geworfen werden sollte:

Obama hat verstanden, dass die Macht der USA sinkt, andere Länder an Bedeutung gewinnen und militärische Macht meist keine Lösung politischer Fragen sein kann. Davon zeugt die sogenannte „Obama-Doktrin“. Der bisherige US-Präsident hat sich in einigen Fragen durchsetzen können, in anderen jedoch nicht. In Bezug auf Syrien war die US-Politik eine unglückliche Mischung aus Verhandlungsbereitschaft einerseits und unnachgiebigen Worten (für die Clinton eintrat). Die Härte war unglaubwürdig, weil sie nicht durch entsprechende Macht unterfüttert werden konnte. Die USA....

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