Der Nahe Osten brennt

Bereits 1916, als die Staatsgrenzen Syriens und seiner Nachbarstaaten gezogen wurden, war die Region ein Spielball der Großmächte. Hundert Jahre später liegt das Land in Trümmern. Jens Wernicke sprach mit dem Autor und Publizisten Hannes Hofbauer zur Frage, warum. Und erfährt, dass die Eroberung Syriens von langer Hand vorbereitet war, dass es – anders als landauf, landab gern medial behauptet – in Syrien keineswegs um Demokratie und Menschenrechte, sondern Geopolitik und Öl geht. Und dass der Flächenbrand im Nahen Osten die Gefahr birgt, einen dritten Weltkrieg auszulösen, auf den einige der beteiligten Akteure offenbar bewusst hinarbeiten. hofbauer Herr Hofbauer, gerade erschien der Sammelband Der Nahe Osten brennt – Zwischen syrischem Bürgerkrieg und Weltkrieg, dessen Verleger als auch Co-Autor Sie sind. Warum dieses Buch? Kaum ein Ereignis der vergangenen Jahre hat die Welt und auch Europa mehr erschüttert als der Krieg im Nahen Osten. Weder die Anschläge in europäischen Metropolen wie Paris oder Brüssel, noch die....

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