US-Präsidentschaftswahl: Polizeistaat oder Krieg?

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Am 8. November dürfen die US-Bürger zwischen Pest und Cholera wählen

Die Geschichte der Demokratie in den Vereinigten Staaten sei von etlichen "knappen Fluchten" geprägt, warnte schon 2008 der US-Journalist Bill Moyers. Immer wieder hätten autoritäre Tendenzen die Fundamente des bürgerlich-parlamentarischen Systems in den USA unterminiert, doch sei es in historischen Umbruchsituationen auch immer wieder gelungen, den Ansturm antidemokratischer Kräfte abzuwehren. Angesichts der zunehmenden Macht des "Geldes" und einer Politik von "Angst" und "Ablenkung" scheine die Demokratie in Amerika aber langsam das "Glück zu verlassen", so Moyers.

Keine acht Jahre später scheint sich Moyers Warnung vollauf zu bewahrheiten. Die langfristige, schleichende Aushöhlung der bürgerlich-demokratischen Institutionen, in deren Verlauf die USA längst in das Stadium einer bloßen Postdemokratie eingetreten sind, droht in einem manifesten autoritär-faschistischen Bruch umzuschlagen. Der amerikanische Staat ist nicht mehr in der Lage, seine Funktion als "ideeller Gesamtkapitalist" wahrzunehmen, um im Interesse der Stabilisierung des Gesamtsystems auch mächtige....

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