Hyperinflation führte zum Kollaps des Römischen Reichs

Die hohen Kosten für Kriege, Zirkus und die Verwaltung des Römischen Reichs brachten den Kaiser auf die Idee, die Reinheit des Silbergeldes zu verringern. So konnten mehr Münzen geprägt und damit auch mehr ausgegeben werden. Der Silbergehalt des Denars wurde schrittweise von 95 auf 0,5 Prozent reduziert. Dies führte zu einer Hyperinflation, zur Verarmung der Bevölkerung, zu einem Kollaps der Wirtschaft, zu Bürgerkriegen und schließlich zum Zusammenbruch des Reichs.
roemisches reich denar

Karte: Von FJ-de – http://www.demis.nl/wms/mapclip.htm, Gemeinfrei, Link, Denar-Münze: Arnaud Gaillard, CC BY-SA 1.0, Link

Auf seinem Höhepunkt regierte das Römische Reich über bis zu 130 Millionen Menschen auf einem Gebiet von knapp vier Millionen Quadratkilometern. Rom hatte große Gebiete....

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