Pentagon kann immer noch nicht mit Sicherheit sagen, dass das Schiff vor der Küste des Jemen angegriffen wurde

10802022_436601639831092_322357238060266255_nSprecher bleibt dabei, dass Vergeltungsschläge dennoch „angebracht” waren

Jason Ditz

Berichte am Samstagabend, dass die USS Mason zum dritten Mal innerhalb von weniger als einer Woche von der Küste des Jemen aus angegriffen worden sei, wurden still und leise vom Pentagon zurückgezogen, welches seither wissen ließ, man sei sich nicht wirklich sicher, ob das stimmt, und dass man noch immer dabei ist, diese Behauptung zu „untersuchen.“

Berichte in der Folge des „Angriffs” und der „Vergeltung“ des Kriegsschiffs wiesen darauf hin, dass das Pentagon es durchaus für möglich hielt, dass überhaupt keine Raketen auf das Schiff abgefeuert worden sind, und dass die Entdeckung der Raketen auf eine Fehlfunktion der Radaranlage zurückzuführen ist.

Ungeachtet der dadurch entstehenden Folgerung, dass in diesem Fall eine sehr reale Möglichkeit besteht, dass das Pentagon gegen einen ganz und gar eingebildeten Angriff „zurückgeschlagen“ hat, ließ Sprecher Peter Cook durchblicken, dass die Vergeltung als angemessene Reaktion auf die Situation zu betrachten ist. Die Vereinigten Staaten von Amerika haben aufgrund dieses Vorfalls wiederholt Ziele der Houthis an der jemenitischen Küste angegriffen.

Es ist unklar, was das Pentagon wirklich unternimmt, um zu „untersuchen,” ob die auf die USS Mason abgefeuerten Raketen nun real waren oder nicht, es sieht aber so aus, als wenn das Schiff vor der jemenitischen Küste geparkt bleibt, obwohl ursprünglich so getan worden war, als befinde es sich auf der Durchfahrt ins Rote Meer.  Antikrieg:

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