Mikrosekunden-Wettgeschäft an Börsen verbieten

Kaufen und Verkaufen innert Mikrosekunden – losgelöst von der Realwirtschaft © ARD

Die «bürgerliche Mehrheit», mitfinanziert von der Finanzwirtschaft, schaut dem gefährlichen Casino-Treiben untätig zu.

«Den Finanzmärkten wäre wohl besser gedient, wenn es diese Computerhändler gar nicht gäbe», schreibt Finanz-Korrespondent Krim Delko in der NZZ vom 11. Oktober. Schon vor zwei Jahren schätzte Franca Contratto, Assistenzprofessorin für Finanzmarktrecht an der Universität Zürich, dass der Mikrosekunden- oder Hochfrequenzhandel in den USA bereits mehr als die Hälfte aller Börsenumsätze betrifft, in der Schweiz über einen Viertel.*

Unter dem Titel «Computerhandel schadet dem Markt» beschreibt die NZZ das Vorgehen der sogenannten «Algo-Trader» (Algorithmus-Händler): «Die Algo-Trader handeln Finanzinstrumente unter Verwendung von Computermodellen, und sie müssen dabei jederzeit in….

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