E-Mail-Leak von Hillary Clinton: Das Volk als dumme Schafe betrachtet

In einer E-Mail der Clinton Kampagne, die heute als Teil der WikiLeaks Veröffentlichungen freigegeben wurde, geht es um die Erhaltung der politischen Macht, für die es eine "uninformierte und gefügige Bürgerschaft" braucht.
Ivey war während Clintons zweiter Amtszeit der Vorsitzende der nationalen Kunststiftung. Laut seiner Biografie ist Ivey "Kurator des Zentrums für Amerikanischen Fortschritt (einem Anhängsel der Clinton Kampagne), und war Mitglied in der Übergangsmannschaft zu Präsident Obamas erster Amtszeit."
In der E-Mail beschreibt Ivey die Panik unter einigen Demokraten, da Donald Trumps Persönlichkeit als "Berühmtheit" nicht von Hillary erreicht wird, die "keine Unterhalterin ist und auch keine Berühmtheit im Stile Trumps oder der Kardashians." Ivey meinte:
"Geld ist nicht das wichtigste, wenn es darum geht, die Unterhaltung mit dem Wahlprozess zu vereinen. Trump meistert das Fernsehen, er ist gut beim Nachrichten erzeugen und er wiederholt seine idiotischen Ideen buchstäblich bis zum umfallen in der Manier eines Angebers, er nimmt die überall vorhandene Unzufriedenheit und verknüpft sie mit seiner Attitüde des starken Mannes und dann passiert es und er ist im Amt."
Ivey fragt auch, wie Clinton sich gegen Trumps überlebensgroßen Anspruch zur Wehr setzen kann und hat Angst, dass ein einfaches "hinwenden zur Politik" nicht funktionieren wird. Er schrieb:
"Und wie ich bereits erwähnte, so waren wir alle recht zufrieden mit dem Erniedrigen der Regierung, dem Ablegen der Bürgerlichkeit und der allgemeinen Verschwörung, um eine uninformierte und gefügige Bürgerschaft zu erzeugen.
Die Uninformiertheit ist nach wie vor stark, aber die Fügsamkeit schwindet wie man sieht rapide. Dieses Problem erfordert einiges an hartem, hartem Nachdenken - und nicht nur das normale umfragen- und demografiebezogene Rausschicken von Botschaften."  
Um es ganz klar zu machen, Ivey gibt zu, dass die Linke sich "verschworen" hat, um eine "uninformierte und gefügige Bürgerschaft zu erzeugen", allerdings ist diese nicht ganz so einfach mehr zu manipulieren und darin liegt das Problem. Er beschreibt die "Uninformiertheit" der Öffentlichkeit als eine für die Clinton Kampagne positive Charakteristik.
Ivey schliesst die E-Mail damit, dass er an einer Spendenveranstaltung für Clinton teilnehmen wird, und dass er Angst hat "dass wir nun alle versuchen werden, eine Reihe von Kräften zu kontrollieren, die nicht einfach erklärt oder vollends verstanden werden können." Die E-Mail ist ein schockierender Einblick in die elitäre und arrogante Einstellung, welche die Clinton Kampagne umgibt, und in der es darum geht, dass Amerikaner als dumme Schafe betrachtet werden, die in die richtige Richtung gelenkt werden müssen. Bildergebnis für bloody hillary clinton

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