Ein schonungslos ehrlicher Rückblick auf 10 Jahre Wikileaks

Bildergebnis für wikileaks public domain

Wikileaks feierte sich am Dienstag Vormittag in einer Pressekonferenz selbst für „10 Jahre, 10 Millionen Dokumente“ und kündigte neue Leaks an, die die Präsidentschaftskampagne beeinflussen könnten, während die Regierungsbehörden zunehmend dem Verdacht nachgehen, dass Wikileaks nur noch Material weiterreicht, das von den russischen Geheimdiensten gestohlen wurde.

Die linke Mainstream-Presse rollte vor Jahren noch den roten Teppich aus für Julian Assange, aber damit ist es inzwischen vorbei. Entweder man war ein nach links tendierender, naiver Fan von Wikileaks auf Achtklässler-Niveau, oder man war ein obrigkeitshöriger Republikaner, der am liebsten ein Attentäter-Kommando oder eine Predator-Drohne in Richtung Assange schicken wollte. Ein richtig ehrliches Bild konnte man sich nur machen, wenn man alles wichtige öffentliche Material objektiv auswertete und die gravierenden Widersprüche und versteckten, enorm wichtigen Fakten betonte.

Assanges Verstrickungen mit knallharten Behörden

Es wurde viel zu viel Belangloses über Assanges Vergangenheit geschrieben um irgendwie zu zeigen, wie Dinge aus seiner Vergangenheit angedeutet hätten, was er später einmal treiben werde. Die wirklich wichtigen Dinge wurden in der Presse weitestgehend ignoriert und nicht weiter verfolgt. Mehr....

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