Wir werden nicht bedroht, wir sind die Bedrohung

Zur erneuten Ausstrahlung seiner TV-Serie „The Untold History of the United States“, die sich mit der aggressiven US-Außenpolitik beschäftigt, sagte mir der Filmregisseur Oliver Stone, er habe diese nicht immer so kritisch gesehen.
Kontroverse Ansichten über die USA sind Oliver Stones Stärke.
Der in Hollywood arbeitende Filmregisseur hat seine Kameras auch schon auf die Ermordung John F. Kennedys, den Vietnam-Krieg und die 9/11-Anschläge gerichtet.
Bei den Recherchen für seine TV-Serie „The Untold History of the United States“ (Die verschwiegene Geschichte der USA) hätten ihm die US-Interventionen im Mittleren Osten aber die Augen geöffnet, erklärte er am Mittwoch gegenüber the Middle East Eye.
Oliver Stone speaks at a press conference to launch his new book on American history (MEE/James Reinl)
„Als ich die bisher verschwiegene Geschichte der USA studiert habe, war ich vor allem über die Untaten betroffen, die wir im Mittleren Osten begangen haben,“ sagte Stone. „Was wir dort angerichtet haben, ist schändlich.“
Stone hat die Aktivitäten Washingtons in dieser Region bis in die 1930er Jahre zurückverfolgt, sieht aber den ersten Höhepunkt der US-Interventionen während der Präsidentschaft Vater Bushs, der 1990 Hunderttausende von US-Soldaten nach Kuwait entsandte, um die irakische Invasion zu beenden. Mehr….

Kommentare sind geschlossen.