Wenn ganze Völker ihre Scham verlieren, sieht die Welt aus wie heute

Wenn ganze Völker ihre Scham verlieren, sieht die Welt aus wie heute

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Das Schamgefühl ist eines der wichtigsten zwischenmenschlichen Gefühle, um die Freiheit des Einzelnen zu wahren und Frieden zwischen den Völkern zu gewährleisten.

Die Welt ist heute so, wie sie ist, weil der reiche Westen ein Maß an Schamlosigkeit erreicht hat, das kaum noch zu übertreffen ist. Für alle abrahamitischen Religionen wie dem Judentum, Christentum und dem Islam führt das Bewusstsein, gegen göttliche Weisung verstoßen zu haben, zur Scham. Es ist ein konstruktives Gefühl, wenn es zur eigenen Läuterung genutzt wird. Der abendländische Sigmund Freud bezeichnete den Verlust von Scham als das erste Zeichen von Schwachsinn. Bereits beim Kleinkind entwickelt sich die Scham, wenn es versteht, dass keine Windeln zu tragen eine Art „erwachsen sein“ ist und dann doch einmal etwas daneben geht. In der Weltpolitik empfinden viele Deutsche noch heute Scham für das, was ihre Vorfahren in den Konzentrationslagern der Nazis angerichtet haben.

Eigentlich müsste sich der gesamte satte Teil der Menschheit schämen, dass es immer noch im statistischen Mittel 30.000 Hungertote jeden Tag gibt, während die noch genießbaren Lebensmittel von mehreren Metropolen vernichtet werden. Doch solch ein Schamgefühl wurde den Menschen von der kapitalistischen Welt aberzogen. Nur der „freizügige“ Mensch ist ein kontrollierbarer Konsument, der triebgesteuert jedem Schwachsinn und Wahnsinn nacheifert und der keine innere Begrenzung durch Scham hat. Da „Schamlosigkeit“ in der westlichen Sprache keinen besonderen Marketingklang hat, wurde er....

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