Trau, Schau wem!

Jetzt ist es sogar dem Meinungsforschungsinstitut Gallup (Jim Clifton) aufgefallen: Die Geldruckerei der Zentralbanken bringt keinen Aufschwung, sondern nur Umverteilung von unten nach oben. Laut Wirtschaftsjournalist Bill Bonner vom 27.9. werden dank ZIRP (Nullzinspolitik) und QE (quantitativer Lockerung) „jedes Jahr um die 300 Milliarden Dollar Vermögen von den verarmenden Sparern der Mittelschicht an die weitaus besser gestellten und situierten Spekulanten, Finanzvermögensbesitzer und die größten Kreditnehmer unserer Zeit – Unternehmen und die Regierung – umverteilt.“ In der Zeit, in der Bernanke und Yellen Team die Wirtschaft mit ihrer Zinspolitik gesteuert haben, sei (nun laut Clifton) der Anteil der Amerikaner, die in den Gallup Umfragen antworteten, sie gehörten der Mittelschicht oder der oberen Mittelschicht an, von 61% auf nur noch 51% gesunken. Bei einer US-Bevölkerung von rund 250 Millionen Menschen, betrifft das (direkt oder als Familienangehörige indirekt) etwa 25 Millionen, die unter der sog. „Erholung“ dieser geldpolitischen Experten aus der Mittelschicht herausgefallen sind und in ihrem Leben einen „Knax“ erleben mussten. Stellt man die notorische Selbstüberschätzung der Amerikaner (Eigenwerbung) in Rechnung, waren es eher deutlich mehr.

Was Medien, die sich auf diese Mitteilung des Instituts beziehen, nicht berichten, ist die Tatsache, dass diese 25 Millionen Menschen in der US-Arbeitslosenquote, die amtlich mit 4,9 Prozent ausgewiesen wird, unsichtbar sind. Wie könnte das (angenommen, die Statistiken….

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