Clinton am roten Knopf

Der finale Jugoslawien-Krieg (verniedlicht „Kosovo-Konflikt“, 1999) ist das Werk des smarten, allzeit lächelnden Bill Clinton. Kilotonnenweise Bomben befahl er täglich auf die jugoslawische Stammrepublik Serbien – vornehmlich auf zivile Ziele. Was in diesem Inferno aus Lügen, Intrigen und Mordkumpanei als für die Menschenrechte notwendig dargestellt werden sollte, könnte sich als Geburtsstunde einer vielköpfigen Hydra von Politikerinnen erweisen. „Die Chaos-Königin Hillary Clinton und die Außenpolitik der selbsternannten Weltmacht“ von Diana Johnstone greift passend zum diesjährigen US-Wahlkampf tief in die Asservaten-Kammer. The Show must go on... Obama und engste Mitarbeiter (zweite von rechts sitzend: Hillary Clinton) verfolgen am 1. Mai 2011 die Operation Neptune’s Spear (Quelle: White House Flickr Feed, wikipedia gemeinfrei, fotografiert von Pete Souza, Official White House Photographer)

Eine Studienkollegin der heutigen US-Präsidentschaftskandidatin Clinton bewegte sich im Krieg gegen die Bundesrepublik Jugoslawien auf dem diplomatischen Parkett, vorrangig um diplomatische Lösungen zu verhindern. Madeleine Albright – mit ihrem deutschen Dackel Joschka an der Leine – schien „stolz darauf zu sein“, dass man den „Kosovo-Krieg“ in Washington....

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