Wachsende makroökonomische Verwirrung

Mario Draghi will heute im Bundestag zu seiner Geldpolitik Rede und Antwort stehen und den Versuch unternehmen, die Abgeordneten vom Sinn der Politik des lockeren Geldes und der negativen Zinsen zu überzeugen. Da auch er auf fraktionszwangsgepolte, ideologisch ausgerichtete Mehrheitsbeschaffer trifft, dürfte sein Auftritt nichts ändern. Interessant ist, dass im Umfeld dieser Veranstaltung nun einerseits die Abgeordneten zu hartnäckig kritischen Fragen aufgefordert werden, während ihnen andererseits anempfohlen wird, glücklich zu sein, dass es Draghi und seine Währungspolitik gibt, sei sie doch zumindest eine teilweise Kompensation für die Verwerfungen, die von den dauerhaft hohen deutschen Exportüberschüssen ausgingen. Die Argumentation, die unter anderem auch André Tautenhahn (Tau-Blog) vertritt, kann - boshaft verkürzt - so dargestellt werden: mehr...

 

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