Salven aus den Verlagshäusern Der Anteil der Medien an den Kriegen des Westens

RTR2ST5E.jpg

Die Kommentatoren der großen westlichen Tageszeitungen verlangen immer wieder lautstark Militäreinsätze gegen als Bösewichte verschriene Diktatoren und bejubeln, kommt es endlich dazu, ihre kriegführenden Regierungen (Hillary Clinton »feiert« am 18.10.2011 in Tripolis den Sturz des libyschen Machthabers Muammar Al-Ghaddafi)

Am 23. August veröffentlichte der mit zahllosen Preisen ausgezeichnete australische Journalist und Dokumentarfilmer John Pilger auf seiner Internetseite den Artikel »Provoking nuclear war by media«. Wir veröffentlichen an dieser Stelle den Text in deutscher Sprache. (jW)

Der Internationale Strafgerichtshof für das ehemalige Jugoslawien (ICTY) in Den Haag hat den verstorbenen serbischen Präsidenten Slobodan Milosevic in aller Stille von dem Vorwurf entlastet, während des Bosnienkrieges von 1992 bis 1995 Kriegsverbrechen begangen zu haben, einschließlich des Massakers von Srebrenica.

Weit davon entfernt, sich mit dem verurteilten Führer der bosnischen Serben, Radovan Karadzic, zu verschwören, hatte Milosevic »ethnische Säuberungen« verurteilt, gegen Karadzic opponiert und versucht, den Krieg zu beenden, infolgedessen Jugoslawien weiter zerfiel. Diese Wahrheit, die am Ende einer mehr als zweieinhalbtausend Seiten umfassenden Urteilsbegründung gegen Karadzic vom vergangenen März unterging, zertrümmert einmal mehr jene Propaganda, mit der die NATO 1999 ihren illegalen Angriff auf Serbien….

Kommentare sind geschlossen.