Japan startet nächste Eskalationsstufe der finanziellen Repression

Während die FED erwartungsgemäß die Zinsen unverändert ließ kam es in Japan zu einer neuen Eskalationsstufe der dortigen finanziellen Repression. - Es braut sich der perfekte Sturm für Gold zusammen.

Während die FED erwartungsgemäß die Zinsen unverändert ließ (noch nie wurden übrigens die Zinsen direkt vor einer US-Wahl erhöht) und sich damit alle Zinserhöhungsankündigungen abermals als leere Worthülsen erwiesen, die lediglich dazu dienten, die Luft aus den Märkten etwas entweichen zu lassen, kam es in Japan zu einer neuen Eskalationsstufe der dortigen finanziellen Repression.

Viele Anleger hatten damit gerechnet, dass die Bank of Japan (BoJ) ihre Anleihekäufe ausweitet oder den Leitzins noch weiter in den negativen Bereich drückt. Dies haben die Währungshüter (von „Hüter“ bei dieser Geldpolitik zu schreiben, ist allerdings beinahe schon Sarkasmus) jedoch nicht umgesetzt. Stattdessen belässt man den Einlagenzins für Banken bei „nur“ minus 0,1% und kauft auch weiterhin „nur“ für 80 Billionen Yen pro....

Kommentare sind geschlossen.