Die konfuse Agonie der Obama-Regierung

Die jüngsten Ereignisse in Syrien sind, so glaube ich, nicht das Ergebnis irgendeines überlegten Plans der USA, ihren „moderat terroristischen“ Verbündeten vor Ort zu helfen, sondern das Symptom von etwas noch Schlimmeren: dem kompletten Kontrollverlust der USA über die Lage in Syrien und möglicherweise andernorts. Ich will noch einmal wiederholen, was passiert ist:

Erst haben nach vielen Tagen intensiver Verhandlungen die Außenminister Kerry und Lawrow endlich eine Übereinkunft über eine Waffenruhe in Syrien erreicht, die zumindest die Möglichkeit beinhaltete, die Lage vor Ort „einzufrieren“, bis zu den Präsidentenwahlen in den USA und dem Regierungswechsel (was momentan das wichtigste einzelne Ereignis in naher Zukunft ist, daher kann keine Art von Plan über dieses Datum hinausgehen).

Dann hat die US-Luftwaffe gemeinsam mit einigen anderen eine Einheit der syrischen Armee bombardiert, die nicht in Bewegung war, oder in intensive Gefechte verwickelt, sondern schlicht einen wichtigen Sektor der Front hielt. Der Schlag der USA wurde von einer massiven Offensive der „moderaten Terroristen“ gefolgt, die gerade noch von der syrischen Armee und den russischen Luft-Raum-Kräften aufgehalten werden konnten. Unnötig zu erwähnen, dass....

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