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Kein Zaun an der Grenze, aber ums Oktoberfest - uncut-news.ch

Kein Zaun an der Grenze, aber ums Oktoberfest

Jeder Mensch ist voller Widersprüche. Was zunächst nicht weiter schlimm und ganz natürlich ist, wird dann zu einem Problem, wenn man aufhört die eigenen Unvereinbarkeiten zu hinterfragen. Deutschland, momentan noch stolz auf die eigene Moralüberlegenheit, verwandelt sich langsam, aber sicher in das Land der Doppelmoralisten.

Eindrucksvoll vorgeführt wurde mir das, als ich vor knapp einem Jahr zufällig in eine Anti-Islam-Demo geraten bin. Genauer gesagt, in ihre Gegendemonstration. Ich konnte den Kölner Hauptbahnhof nicht wie gewohnt verlassen, sondern wurde von Bahnmitarbeitern und Polizeibeamten um das Gebäude geführt, bis ich mich dann – durch eine Unterführung hindurchgehend – in einer aufgebrachten Menge voller „Nazis raus“ brüllender Linkspopulisten wiederfand. Ich blickte hinüber. Auf der anderen Seite standen gut 50 Islamgegner, um sie herum die fünffache Menge wütender Gegendemonstranten.

Mit großem Staunen schaute ich zu, wie die linken Demonstranten unentwegt ihre Forderungen nach Toleranz und einem harmonischen Miteinander in die Nacht riefen und ihre Botschaften gegen Vorverurteilung und Diskriminierung auf Transparenten umhertrugen, dabei aber nicht merkten, dass sie im gleichen Atemzug selbst eine Minderheit voreingenommen abstempelten und niederbrüllten. Verlangten sie bei Flüchtlingen eine genaue Differenzierung (und waren sogar bereit Terroristen mit Liebe zu begegnen), scheuten sie sich auf der anderen Seite nicht, regierungskritische Stimmen umgehend als rassistisch, menschenfeindlich und rechtsextrem zu diffamieren („Alles Nazis!“). Und während sie sich mit ihren „Nazis raus“ – Gesängen in Rage schrien, wetterten sie gleichzeitig gegen populistische Parolen und predigten stattdessen Dialogbereitschaft.

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