Deutschland als „Ordnungsmacht“ in der Ukraine – Altes Spiel mit zwei Optionen

Bundeskanzlerin Angela Merkel mit der deutschen und ukrainischen Delegation während des Treffens im "Normandieformat" am 15. Oktober 2015 in Minsk.

Bundeskanzlerin Angela Merkel mit der deutschen und ukrainischen Delegation während des Treffens im „Normandieformat“ am 15. Oktober 2015 in Minsk.
Nicht nur innerhalb der EU insgesamt, sondern auch in Deutschlands politischer Führung zeichnen sich Bruchstellen in der Politik gegenüber der Ukraine und Russland ab: So geriet Außenminister Steinmeier kürzlich unter Beschuss der FAZ.

Dass die Kritik eines nicht namentlich genannten Beraters des ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko am deutschen Außenminister in Deutschlands drittauflagenstärkster Tageszeitung mit wohlwollendem Kommentar erscheint, ist ein Novum. Der Phantom-Nörgler hatte Steinmeier einen „Flirt mit Moskau“ vorgeworfen und zum Ausdruck gebracht, dass sei in Kiew „nicht glücklich“ sei über die „Manipulation hoher Amtsträger in Deutschland bezüglich des Themas Sanktionen gegen Russland“. Kanzlerin Angela Merkel wird von dem mutmaßlich hohen ukrainischen Beamten dagegen ausdrücklich „in vollster Bewunderung“ gelobt, da diese nach dem russischen „Überfall“ von….

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