Christoph Hörstel zur Lage KW 38

In Syrien toben die heftigsten Kämpfe. Auch die UN-Vollversammlung brachte nur an den Tag was alle wissen:
1. Syrien Washington will nicht einlenken - aber auch die Truppenzahlen nicht kräftig hochfahren. Besonders übel ist die Schimpfkanonade westlicher Propaganda gegen Moskau, weil alle Vorwürfe eher auf westliche Länder zutreffen als auf die beschuldigten Russen. Typisch. Die Waffenruhe hat Washington nur geschlossen, um die Russen vorzuführen - und die sind nicht mehr so gutgläubig wie zu Anfang von Putins Amtszeit.
 
2. Wahlen in Russland Jawohl, es gab Fälschungen - aber könnten es rrrein zufällig UNSERE (CIA etc.) Fälscher gewesen sein? Denn es fehlen seltsamerweise die Belege, dass Putins Kräfte das versucht hätten, was wir da auf Youtube bewundern dürfen. Und an der späten Sortierung des Lewada-Zentrums unter die "Agenten" können wir erneut zur Kenntnis nehmen, wie ungeheuer zurückhaltend Putin vorgeht. Das Zentrum nimmt seit Jahren Geld von CIA-Frontorganisationen. Die geringe Wahlbeteiligung in Russland zeigt, dass westliche Bemühungen um regime change in Moskau und die grassierende Korruption dort nicht spurlos bleiben.
 
3. Hacker-Angriffe - Wahlbeeinflussung Sehr interessant sind auch die ständigen Beschuldigungen, russische Hacker wollten die die US-Präsidentschaftswahlen beeinflussen: Das ist doch ein westliches (US-)Markenzeichen, das machen doch wir ständig: Einmischungen, Beeinflussungen, Regime Changes... Und im Hintergrund geht's doch immer darum, unser Internet zu zensieren - klar. Das richtet sich gegen uns Systemkritiker.
 
4. Deutsche Mitte Wir marschieren zielstrebig Richtung 1.100 Mitglieder - aber es fehlen ehrenamtliche Helfer, die Bereitschaft dazu ist erschreckend gering - und wir haben etwa 1.100 kleine Bundeskanzler an Bord: Landes- und Kommunalpolitik interessieren kaum. Auch so können wir nur scheitern!

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