TTIP: Freihandelsabkommen oder Alptraum?

Das transatlantische Freihandelsabkommen TTIP zwischen den USA und der EU sorgt in der Bevölkerung für sehr viel Gesprächsstoff. Die Verhandlungen für das Handels- und Investitionsabkommen laufen bereits seit 2013 und dies ausschließlich hinter verschlossenen Türen. Angepriesen wird der Pakt als Motor für dynamisches Wirtschaftswachstum, als Fundament für Wohlstand und Sicherheit. Befürworter haben vorgerechnet, dass durch den Wegfall der Handelszölle jährlich ein wirtschaftlicher Mehrwert von 545 Euro pro Familie erreicht werden würde. Hintergrund wären billigere Importware wie Smartphones oder Jeans, die den Geldbeutel der Haushalte schonen würden. Amerikanische Familien sollen auf diese Weise sogar bis zu 865 Dollar jährlich einsparen. Das Exportvolumen würde durch die offenen Grenzen und den Wegfall der Zölle ebenfalls steigen.[1] Angeblich sollen durch TTIP auch Arbeitsplätze geschaffen und die Beschäftigungssituationen in den jeweiligen Ländern angekurbelt werden. Auch das Pro-Kopf-Einkommen der Bürger soll langfristig deutlich zulegen. Hinzukommt ein Anstieg der Investitionen aufgrund geringerer Regulierungen. Die Fürsprecher mahnen auch immer wieder an, dass die....

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