Deutsche Medien und der Krieg gegen Syrien

In der Propaganda zum Syrienkonflikt versucht das sich für einen Krieg gegen Syrien einsetzende westliche Establishment Gefühle zu aktivieren, um die Legitimierung für Bomben und Morde zu erhalten. Von den Medien willig aufgegriffen und verbreitet, können Medienkonsumenten  meist nicht bemerken, welchen Tricks sie ausgesetzt sind. Hier ein Beispiel, das von dem australischen Wissenschaftler Tim Anderson entlarvt wird.

„…. Wie man erwarten kann, werden während eines Krieges Missverständnisse oft von den Interessen der unterschiedlichen Parteien beflügelt. Im Fall der syrischen Flüchtlinge in Europa, hat eine in den USA ansässige Organisation mit dem Namen „The Syria Campaign“ geholfen, einige solcher Missverständnisse voran zu bringen, einschließlich der Behauptung, dass die meisten Flüchtlinge „vor Assad fliehen“. Die „Syria Campaign“ ist ein Geschöpf der Wall Street Public Relation und einer der verschiedenen mit ihr verbundenen US-Gruppen (Avaaz, Purpose, the White Helmets) die sich für eine Flugverbotszone nach Art Libyens einsetzen. D.h. sie setzen sich für eine NATO-Intervention auf der Seite der Dschihadisten ein (siehe Sterlin 2015). Eine sorgfältige Prüfung der Beweise lässt den Betrug der Behauptung „Flüchtlinge fliehen vor Assad“ schnell….

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