Unschuldiger bittet die USA aufzuhören, ihn mit Drohnenangriffen töten zu wollen

An MQ-1B Predator unmanned aircraft from the 361st Expeditionary Reconnaissance Squadron takes off July 9 from Ali Base, Iraq, in support of Operation Iraqi Freedom. Through the use of advanced capabilities, focused doctrine and detailed training, the Predator provides integrated and synchronized close air combat operations, to include intelligence, surveillance and reconnaissance. (U.S. Air Force photo/Tech. Sgt. Sabrina Johnson)

Großbritannien – Ein Stammesältester aus Pakistan ist im April dieses Jahres nach Großbritannien gereist, um die Briten davon zu überzeugen, dass die USA mit ihren Versuchen aufhören mögen, ihn umzubringen. Malik Jalil aus dem Dorf Wasiristan an Pakistans Grenze zu Afghanistan ist Vermittler, um Streitigkeiten beizulegen. Er ist Mitglied einer Gemeinschaft, die sich dem Frieden in der Region verschrieben hat mit Genehmigung der pakistanischen Regierung.

Jalil behauptet, er sei auf eine Todesliste gesetzt und somit Ziel von mindestens vier US-Drohnenangriffen geworden aufgrund seiner Bemühungen, Gewalt zwischen den Taliban und den Behörden abzuwenden.

Es ist nicht nur erschreckend, dass im 21. Jahrhundert eine Liste von Leuten, die Regierungen töten wollen, zusammengestellt wird; in Pakistan, einem Land außerhalb des Fokus der Welt, wurde nur eine Minderzahl derer, die von US Drohnen getötet wurden, identifiziert. Von den 2.494 Menschen, die seit 2004 getötet wurden, sind bisher nur 729 identifiziert worden. Mindestens 1.765 Opfer bleiben namenlos gemäß einer Studie der britischen Journalisten-Initiative Büro für Investigativen Journalismus (engl.: TBIJ).

Auf Einladung des Lords Ken MacDonald, dem ehemaligen Direktor der Behörde für….

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