Facebook-Zensur: Drei unbedachte Worte kosten jetzt zwei Monatsgehälter

»Große Klappe bei Facebook, ganz klein im Gericht«, so freuen sich Journalisten, wenn andere Journalisten endlich ihre Leser verklagen. Nach dem Urteil muss Mario B. 61 Tagessätze bezahlen, hinzukommen Anwalts- und Gerichtskosten. Ein stolzer Preis für einen Facebook-Kommentar, der aus drei Worten bestand. Inzwischen herrscht im sozialen Netzwerk eben das richtige Maas. Der Politik geht das aber nicht schnell genug: Eine »Online-Stasi« soll kommen.

Um es vorwegzunehmen: »Erschießt die Fotze« ist keine Meinung mehr, sondern eine Beleidigung. Sie öffentlich und unter Klarnamen im größten sozialen Netzwerk der Welt zu posten, das wird zum Eigentor. Dort lesen nämlich alle mit. Strafverfolgungsbehörden tun es, das Facebook-Zensur-Team tut es – und Journalisten tun es natürlich auch. Mehr…

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