„Die NATO darf den Bogen nicht überspannen“

Russland und die NATO müssen jetzt lernen, den Status Quo zu managen, damit es keine militärischen Zwischenfälle mit unvorhersehbaren Folgen gibt, sagt Rüstungsexperte Ulrich Kühn

Ulrich Kühn ist Mitarbeiter am Institut für Friedenforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg (IFSH). Er ist Koordinator des Projekts „Deep Cuts“. Dort beraten Sicherheits- und Rüstungsexperten aus den NATO-Ländern und Russland, wie die Konfrontation NATO-Russland wieder abgebaut werden kann. Der neue Deep-Cuts-Report heißt programmatisch: „Back from the Brink“ (Weg vom Abgrund).

Die NATO trifft sich demnächst zu ihrem Gipfel in Warschau. Dort soll die schon verabredete Verlegung von vier multinationalen Bataillonen nach Osteuropa formal beschlossen werden, über die schon im Vorfeld eine Einigung erzielt wurde. Lässt sich so das Verhältnis zwischen der NATO und Russland wieder verbessern? Mehr….

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