Zum Beispiel Bosch

Zwangsarbeit in den »Schattenfabriken« des NS-Regimes: Über die geheime deutsche Rüstungsproduktion im Hildesheimer Wald
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Ein kurzer Moment der Erholung: Polnische Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter auf dem Weg zur Kirche (Ort und Datum unbekannt)

Als die deutsche Wehrmacht am 22. Juni 1941 die Sowjetunion überfiel, war das Ziel ihres Feldzugs klar: Deutschland sollte »Lebensraum im Osten« gewinnen. Entsprechend plante man, die dortige Bevölkerung auszuhungern, zu vertreiben oder zur Arbeit für die Besatzungsmacht zu zwingen.

Für die Deutschen waren die im Zweiten Weltkrieg besetzten Gebiete ein riesiges Arbeitskräftereservoir. Von ihnen eingerichtete Arbeitsämter begannen nach der Eroberung eines Gebiets umgehend damit, »Freiwillige« für die Arbeit in Deutschland anzuwerben. Die meisten Arbeitskräfte jedoch wurden zwangsrekrutiert beziehungsweise verschleppt. In Polen und der Sowjetunion muss­ten die Menschen sogar damit rechnen, in Straßenrazzien oder vor Schulen und Kirchen aufgegriffen und nach Deutschland verfrachtet zu werden.

Als das Scheitern der »Blitzkrieg«-Strategie gegen die UdSSR deutlich wurde, beschloss Berlin, auch….

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