Türkei: Erdoğans Alleinherrschaft fast vollendet

Mit Präsident Erdoğan an der Spitze der Türkei gebe es keine Notwendigkeit für alle anderen im Land, sich in der Politik zu engagieren, verkündete der Präsidentenberater Yigit Bulut

„Keiner sollte Politik in der Türkei machen außer Erdoğan, sagt Chefberater Yigit Bulut“ – die Headline in der englisch-sprachigen Ausgabe der Hurriyet bringt auf den Punkt, wohin viele die Türkei steuern sehen: in Richtung Diktatur.

Mit Präsident Erdoğan an der Spitze der Türkei gebe es keine Notwendigkeit für alle anderen im Land, sich in der Politik zu engagieren, verkündete der Präsidentenberater Yigit Bulut. Im regierungsabhängigen Staatsfernsehen TRT Haber sagte Bulut allen Ernstes, es gebe in der Türkei schon einen Führer, der in der Politik im In- und Ausland engagiert sei. Die Aufgabe seiner Anhänger sei es lediglich, ihn zu unterstützen.

Yigit Bulut, ein ehemaliger Nachrichtensprecher des Privatsenders 24 TV, wurde im Juli 2013 zum Chefberater des damaligen Ministerpräsidenten Erdoğan benannt. Angeblich soll er eine große internationale Verschwörung aufgedeckt haben: die Ermordung Erdoğans durch Telekinese.

Ob er der Gülen-Bewegung damit die Fähigkeit der Telekinese zusprach, ist unbekannt. Zeitlich würde….

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