Die wahren Kosten des Öls

oil spill Die bislang verheerendste Öl-Katastrophe geht auf das Konto von Shell-Konkurrent BP. Die Explosion der “Deepwater-Horizon” hatte massive Folgen für Umwelt, Tier- und Pflanzenwelt zur Folge. Foto: AP (2010) ©

Seit Rohöl gefördert und um den Erdball gefahren wird, spucken auslaufende Tanker immer wieder Tausende Tonnen Öl ins Meer. Die Rechnung zahlen Tiere, Pflanzen und Menschen –

Trotz Protesten von Umweltschützern sucht der Konzern Deutsche Erdöl AG (Dea) Öl im Wattenmeer an vier Stellen nach Erdöl. 20 Millionen Tonnen Öl werden unter dem Meeresboden vermutet – eine Menge, die den deutschen Ölbedarf für gerade mal zwei Monaten decken dürfte.

Seit 1987 fördert Dea Öl im Wattenmeer. (1) Auf dem größten deutschen Ölfeld werden jährlich 1,4 Millionen Tonnen Öl aus der Tiefe geholt. Dafür wird ein unverhältnismäßig hohes Risiko in Kauf genommen. So verendeten im Oktober 1998 rund 16.000 Seevögel, als das Frachtschiff Pallas bei Amrum auf Grund lief und 100 Tonnen Öl verlor.

Ein weiterer Unfall im artenreichen Wattenmeer würde zu irreparablen Schäden führen. Der Nationalpark dürfe nicht dem schmutzigen Geschäft mit Öl zum Opfer fallen, fordert Greenpeace….

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