Ecuador enttarnt Intervention und Agentennetzwerk der CIA

US-Geheimdienst nahm bis 2007 massiv Einfluss auf ecuadorianische Sicherheitsbehörden. Polizei und Militär sollten Zielen Washingtons folgen
Leila Hadad Pérez, hier links im Bild. Das Foto stammt aus einem Bericht des Fernsehsenders Telesur

Quito. Der US-amerikanische Geheimdienst CIA hat offenbar versucht, gezielt auf Sicherheitsbehörden und das Militär in Ecuador Einfluss zu nehmen. Dies geht aus einem Bericht der regierungsnahen ecuadorianischen Tageszeitung El Telégrafo vom Montag hervor, der sich auf entsprechende Dokumente stützt, die dem Blatt zugespielt wurden.

Den Unterlagen zufolge hat die amerikanische CIA-Agentin Leila Hadad Pérez bis 2007 Ämtervergaben in Sicherheitsbehörden sowie beim Militär beeinflusst. Laut dem Bericht sollte vorgeblich sichergestellt werden, dass im Interesse der USA mehr gegen den Drogenhandel unternommen wird. Mit falschen Papieren ausgestattet, hatte Hadad bereits im Jahr 1984….

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