Die Amerikaner versinken in Schulden

10410112_402646653259643_5833630723673684237_nBis zum Ende des Jahres werden die Kreditkartenschulden der US-Amerikaner die Schwelle von einer Billion US-Dollar erreichen oder überschreiten

In den USA kämpfen vor allem die neoliberalen Republikaner gegen die rapid ansteigende Verschuldung und wollen einen schlanken Staat durchsetzen, Polizei und Militär ausgenommen.

Allerdings weicht der republikanische Präsidentschaftskandidat hier wie in vielen anderen Dingen von Dogmen seiner Partei ab. „Ich bin der König der Schulden. Ich liebe Schulden“, sagte er kürzlich in einem Interview: „Ich liebe es, damit zu spielen.“ Auch als Präsident würde er Schulden aufnehmen. Er wisse, dass man selbst dann, wenn die Wirtschaft zusammenkracht, ein Geschäft machen kann: „Man kann nicht verlieren.“ Zudem habe die Regierung sowieso keine Probleme von Schulden zu erwarten, weil sie ja Geld drucken könne.

Die Amerikaner scheinen sich ein Vorbild an Trump zu nehmen. Nach Cardhub wird der Kreditkarten-Schuldenstand am Jahresende die Billionengrenze erreichen oder überschreiten. Jetzt liegt er bei 885 Milliarden US-Dollar, letztes Jahr waren es zur selben Zeit 832 Milliarden US-Dollar. Im letzten Quartal 2015 waren es schon 919 Milliarden, vor Weihnachten klettern die Schulden immer….

 

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