Hillary Clintons bei den Vorwahlen der US-Demokraten! Was ist passiert?

In den amerikanischen und deutschen Mainstream-Medien wird der Sieg Hillary Clintons bei den Vorwahlen der US-Demokraten verkündet. Was ist passiert?
Nach dem verheerend undemokratischen Wahlsieg Hillarys auf Puerto Rico mit 2% Wahlbeteiligung, weil 7 Tage vor der Wahl die Anzahl der Wahllokale auf weniger als 1/3 reduziert wurden (es gilt auch hier: Bei niedriger Wahlbeteiligung gewinnt das Establishment), hatte sie noch nicht genügend der gebundenen Delegierten zusammen. Am nächsten Tag vermeldet die Presseagentur (!) Associated Press (AP) ohne dafür nachprüfbare Quellen zu nennen, dass jetzt plötzlich (!) und auf jeden Fall (!) mindestens 572 der ~ 700 Superdelegierten (Ungebundene), die sich für Hillary ausgesprochen haben, ihr Wort halten werden. Dabei stimmen die Superdelegierten erst im Juli ab und ändern oft ihre Meinung (daher nicht in der Grafik unten dabei), sodass selbst die (etablierte) Parteiführung dieses Vorgehen für falsch hält. Der Effekt dieser Prophezeiung, die sich selbst erfüllen soll, ist, dass heute weniger Leute in Kalifornien und anderswo zur Wahl gehen, die Bernie Sanders noch zu einem Sieg verhelfen können.

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