Griechenlands Finanzämter erlassen alltäglich tausende Pfändungsbescheide

Die Finanzämter in Griechenland ordneten in den ersten fünf Monaten des Jahres 2016 weit über 300000 Kontopfändungen hauptsächlich zu Lasten von Kleinschuldnern an.

Nachdem das Finanzministerium in Griechenland sieht, dass die fälligen Verbindlichkeiten an Fiskus auf insgesamt 88,5 Mrd. Euro hochgeschossen sind, die laufenden Steuereinnahmen ein „Loch“ aufweisen und bereits jetzt die Angst bezüglich einer neuen Explosion der unbezahlten Steuern zum Ausdruck gebracht wird, wenn die Steuerpflichtigen aufgefordert sein werden, die neuen Bescheide zu den Steuererklärungen, die erhöhte diesjährige „Einheitliche Immobilien-Besitzsteuer“ (ENFIA) und die neuen Kfz-Steuern zu begleichen, mobilisiert es wieder einmal die „Waffe“ der Pfändungen von Bankguthaben, Gehältern, Mieteinnahmen und immobilen und mobilen Vermögenswerten.

Auf alltäglicher Basis schicken die Rechtsabteilungen der griechischen Finanzämter im Durchschnitt wenigstens 1.200 elektronische Bescheide zur Pfändung von Bankkonten an die Banken, und zwar sogar auch für alle – sprich hauptsächlich -, die dem Finanzamt nur geringe Beträge schulden. Mehr….

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