Ungestört in Dresden: Hochsicherheitszone für die Bilderberger

Versammlungsverbot wegen Treffen der Machteliten rund um das Hotel Taschenbergpalais

Ob hoch oben auf 1300 Meter über dem Meeresspiegel oder in der Dresdner Innenstadt: Wo auch immer die Bilderberg-Konferenz stattfindet, die Abschirmung nach außen ist ihr gewiss. Während sich im vergangenen Jahr Machteliten der westlichen Welt im von den Tiroler Alpen umgebenen Interalpen-Hotel getroffen haben, um für vier Tage über Themen wie die „Europäische Strategie“, „Künstliche Intelligenz“ oder die „US-Präsidentschaftswahlen“ zu diskutieren, geht es nun ins Zentrum der sächsischen Landeshauptstadt (Bilderberg-Konferenz: Schäuble, von der Leyen und de Maizière nehmen Einladung an).

Doch auch wenn die Dresdner Innenstadt keinen natürlich Sichtschutz bietet, so helfen zumindest die Behörden dabei, die Zusammenkunft des erlauchten Gremiums zu protegieren. Neben einem Zaun, der um das gesamte Hotel aufgebaut wird (Bilderberg-Konferenz: Schäuble, von der Leyen und de Maizière nehmen Einladung an), hat die Dresdner Stadtverwaltung nun eine „allgemeine Verfügung“ bekannt gegeben.

Wie die Dresdner Neueste Nachrichten (DNN) berichten, seien rund um das Hotel, in der Nähe von Zwinger und Schloss, keine Demonstrationen und Kundgebungen gestattet. Auch dürfe es um das Hotel keine Ansammlungen von mehr als 15 Menschen geben. „Die Verfügung“, so schreibt das Blatt, „reicht von der Sophienstraße, Höhe Haus am Zwinger, über die Kleine Brüdergasse bis zur Schlossstraße, bezieht den kompletten Taschenberg mit ein und endet nördlich an der Chiaverigasse.“

Diesjähriger Tagungsort ist das Kempinski-Hotel Taschenbergpalais in Dresden. Bild: Heribert Pohl/CC-BY-2.0

Um die Schutzzone zu gewährleisten, werde die Polizei mit 400 Beamten vor Ort sein. Der Dresdner Polizeidirektor, Renè Demmler, sagte gegenüber DNN: „Bis zu einem Dutzend Kollegen waren mit den…

Kommentare sind geschlossen.