Schweden und Tschechen wollen den Euro nicht – niemals

Nach einer Umfrage würde nur eine Mehrheit in Rumänien und Ungarn den Euro in ihren Ländern einführen

Mit der Euro-Krise hat die 2002 eingeführte Währung an Attraktivität verloren. 19 EU-Mitgliedsstaaten haben – oder durften – sich der Eurozone anschließen. Zuletzt Estland, Lettland und 2015 zuletzt Litauen. Island ist vom Bestreben, in die Eurozone wieder zurückgetreten. Auch ansonsten wird selbst innerhalb der Eurozone die Tendenz stärker, gefördert von den EU-skeptischen und rechtspopulistischen Bewegungen und Parteien, die gemeinsame Währung wieder aufzugeben.

Dabei müssen, wenn auch ohne Zeitvorgaben, alle EU-Mitgliedsländer, abgesehen von Großbritannien und Dänemark, den Euro übernehmen. Nach einer aktuellen Umfrage des Eurobarometer unter über 7000 Bürgern der Länder, die der Eurozone noch beitreten müssten, ist die Lust eher verhalten. Neben Schweden wären dies Bulgarien, Kroatien, Polen, Rumänien, die Tschechische Republik und Ungarn. Im Gegensatz zu den anderen Ländern, die der EU auch später beigetreten sind und oft auch die wirtschaftlichen Bedingungen nicht besitzen, wäre eigentlich Schweden überfällig.

Nach dem Ergebnis der Umfrage, die im April durchgeführt wurde, sind mit 68 Prozent mehr….

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